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Triathlon

23.07.2012 -  Der erfüllte Traum vom Heimsieg

Die Siegerhände zum Himmel: Lokalmatador Per Bittner gewinnt erstmals den LVB-Triathlon, dazu in neuer Streckenbestzeit.

Die Siegerhände zum Himmel: Lokalmatador Per Bittner gewinnt erstmals den LVB-Triathlon, dazu in neuer Streckenbestzeit.
(© Foto: Ines Christ)

Leipziger Per Bittner gewinnt den 29. LVB-Triathlon am Kulkwitzer See / Neuer Streckenrekord

Heimsieg und Streckenrekord: Der Leipziger Per Bittner hat gestern den 29. LVB-Triathlon am Kulkwitzer See gewonnen. Dabei ließ er seiner Konkurrenz keine Chance und stellte sogar eine neue Bestzeit auf. Siegerin bei den Frauen wurde die Potsdamer Erstliga-Triathletin Sabrina Schulz.

Kurz vor dem Ziel war die Erleichterung von Per Bittner spürbar. Er hüpfte, er jubelte, er schrie seine Freude über den neuen Rekord heraus. 1:51:39 Stunden brauchte der 27-Jährige um die kräftezehrende olympische Distanz zu absolvieren. Damit toppte er den im Jahre 2010 aufgestellten Rekord des Chemnitzers Ronny Dietz um fast zwei Minuten. "Für mich ist mit diesem Heimsieg ein Traum in Erfüllung gegangen", sagte Bittner, der in der 1. Triathlon-Bundesliga für den ALZ Sigmaringen an den Start geht. "Ich kenne die Strecke sehr gut. Die Bedingungen waren perfekt. Es hat alles gepasst", freute sich der gebürtige Messestädter.

Schärfster Konkurrent um den Leipziger Glaspokal war der 25-jährige Christian Otto vom Erstligaverein Triathlon Potsdam. Der aus Dresden stammende Athlet absolvierte die Schwimmstrecke (1,5 km) als Schnellster. "Auf dem Rad (40 km) war ich lange in Führung. Erst auf der letzten Runde musste ich Per passieren lassen", erklärte Otto. Auf der zehn Kilometer langen Laufstrecke fehlte dann die Kraft. "In der Wechselzone nach dem Radfahren spürte ich, dass es heute schwer werden würde", gestand Otto. "Leider hatte ich recht."

Für den fairsten Moment des Tages sorgte die Siegerin der Frauen, Sabrina Schulz (2:14:28). Als nach dem Zieldurchlauf ein mitlaufender Athlet geplagt von Magenkrämpfen zusammensackte, stand ihm die erfahrene Athletin helfend zur Seite. "Das gehört zum Sport dazu", sagte Sabrina Schulz lachend. Auf der Strecke hatte die 27-Jährige auch mit Schmerzen zu kämpfen. "Ich konnte nicht mit meinem eigenen Fahrrad antreten, hatte es mir geborgt. Das war die Hölle. Auf der letzten Runde hatte ich schlimme Schmerzen im Rücken", erklärte die durchtrainierte Potsdamerin.

Insgesamt hatten sich 1300 Teilnehmer angemeldet, die auf der olympischen und auf der Fitness-Distanz (550 m Schwimmen, 21 km Rad, 5 km Laufen) antraten. Ältester Teilnehmer auf der olympischen Strecke war der 74-jährige Werner Dutschke. "Diese Belastung macht mein Körper natürlich nicht mehr jeden Tag mit", erzählte der pensionierte Elektriker. Bereits in der kommenden Woche stehe allerdings der nächste Wettkampf im Terminkalender.

Nach dem Zieldurchlauf warteten auf die erschöpften Dreikämpfer zahlreiche Erfrischungen. Insgesamt 100 Helfer kümmerten sich sowohl um die Organisation als auch um das Wohl der Triathleten. Das mobile Massagestudio fand besondere Aufmerksamkeit. Insgesamt sechs Liegen standen bereit, wurden von den Sportlern dankend angenommen. "Die Unter- und Oberschenkel werden von uns gelockert", erklärte Masseur Mario Zimmer.

Im kommenden Jahr steht die 30. Auflage des LVB-Triathlons an. "Wir wollen auf der olympischen Distanz die Teil­nehmeranzahl von 500 auf 600 erhöhen", kündigte Cheforganisator Sven Bemmann an. Weitere Einzelheiten behielt er für sich: "Einige Überra­schungen wollen wir uns noch aufbewahren."

Dominik Bath

Leipziger Volkszeitung, 23.07.2012

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